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HOHER IMPACT FAKTOR FÜR CELLULAR & MOLECULAR BIOLOGY LETTERS!

Die internationale Zeitschrift Cellular & Molecular Biology Letters (http://www.cmbl.org.pl/), deren Redaktionsausschuss an der Fakultät für Biotechnologie der Universität Wrocław untergebracht ist, erzielte in der jüngsten Liste der Journal Citation Reports einen deutlichen Anstieg des Impact Faktors, der weltweit als einer der wichtigsten Maßstäbe für das Prestige wissenschaftlicher Zeitschriften gilt. Der aktuelle Impact Faktor für das CMBL beträgt 5,787! In diesem Jahr feiert die Zeitschrift ihr 25-jähriges Bestehen.

Kaum zu glauben, dass diese Zeitschrift, der viele nur eine kurze Lebensdauer vorausgesagt haben, so gut funktioniert und sich weiterentwickelt. Man kann ruhig sagen, dass sie mittlerweile eine Institution ist: Diese wissenschaftliche Zeitschrift, die in einem sehr wettbewerbsgeprägten Bereich – der Molekular- und Zellbiologie – veröffentlicht, gehört zurzeit zu den besten Zeitschriften, deren Redaktionen sich in unserem Land befinden. In den letzten zwei Jahren lag der von Clarivate Analytical, einem Unternehmen, das Zeitschriften weltweit bewertet, veröffentlichte „Impact Faktor“ bei über 3. Dies ist ein beachtlicher Wert, höher als die Koeffizienten, die viele angesehene wissenschaftliche Zeitschriften erreichen, die von großen Verlagen oder wissenschaftlichen Gesellschaften über Jahre hindurch herausgegeben werden. Der aktuelle IF für CMBL beträgt nun 5,787! Unseres Wissens nach ist dies auch der höchste Index, den eine in Polen redigierte Zeitschrift je errungen hat.

Leider erfreut sich die Zeitschrift, trotz ihres hohen internationalen Ansehens, nicht der entsprechenden Anerkennung vonseiten der nationalen Entscheidungsträger: Sie erhielt nur 40 Ministerialpunkte. Diese Punktzahl ist eher für Zeitschriften charakteristisch, die an der Schwelle zur internationalen Verbreitung stehen, als für solche mit einer bereits gut etablierten internationalen Position, wie das CMBL. Dem wissenschaftlichen Rat des CMBL gehören derzeit 26 herausragende Wissenschaftler aus der ganzen Welt an. Zusammen mit einer sehr beachtlichen Gruppe von Gutachtern, allesamt Spezialisten auf ihren Gebieten, ist der Redaktionsausschuss bestrebt, dass im CMBL die besten Artikel veröffentlicht werden, die den Fortschritt der Wissenschaft in der Welt fördern, was sich auch in dem erzielten IF widerspiegelt.

Unsere Zeitschrift wurde 1996 von drei befreundeten Professoren des Instituts für Biochemie (heute die Fakultät für Biotechnologie) der Universität Wrocław gegründet, nämlich von Jan

Szopa, Arkadiusz Kozubek (leider bereits verstorben) und dem Autor dieses Textes. Von Anfang an war es das Ziel der Zeitschrift, den Autoren ein freundliches und hilfreiches Redaktionsgremium zu sein. Natürlich waren wir alle, einschließlich Małgorzata Nietubyć, die die Rolle der Redaktionssekretärin übernahm, von Anfang an unserer Arbeit gegenüber enthusiastisch eingestellt. Eine große Hilfe zu weniger als moderaten Preisen wurde und wird von Derek Handley geleistet, der Texte in englischer Sprache korrigiert und redigiert, wo es nötig ist.

Anfängliche Schwierigkeiten bei der Beschaffung einer ausreichenden Anzahl von Manuskripten und die Pünktlichkeit der Druckerei betreffend wurden recht schnell überwunden, und die Zeitschrift wurde regelmäßig veröffentlicht. Eine große Unterstützung waren die Konferenzen, die wir im Rahmen der Reihe der Internationalen Seminare für Molekularbiologie „Prof. Wanda Mejbaum-Katzenellenbogen“ jährlich zwischen 1994 und 2008 veranstalteten und dadurch des Öfteren hervorragende Autoren gewinnen konnten, deren berühmte Namen wiederum andere Autoren anzogen.

Fast ab dem Punkt, als die Zeitschrift erschien, waren wir bestrebt, dass sie in das weltweite System wissenschaftlicher Informationen aufgenommen wurde, d. h. in die wichtigsten Datenbanken wie PubMed oder Web of Science. Doch so einfach ist das nicht: Man muss die Kriterien der wissenschaftlichen und technischen Qualität sowie der Pünktlichkeit des Erscheinens der nächsten Ausgaben und Bände der Zeitschrift einhalten. Mit gemeinsamer Anstrengung haben wir diese Bedingungen erfüllt und wurden nach nur vier Jahren in der PubMed-Datenbank berücksichtigt, und nach sechs Jahren, im Jahr 2001, erhielten wir unseren ersten IF.

Die ersten Fortschritte und Leistungen wären ohne die Unterstützung unserer nationalen und internationalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht möglich gewesen, darunter Prof. Tadeusz Chojnacki (Institut für Biochemie und Biophysik der Polnischen Akademie der Wissenschaften), Prof. Włodzimierz Korohoda (Jagiellonen-Universität), Prof. Walter Gratzer (King’s College London), Prof. Steven Goodman (Universität Tennessee) und Prof. Sergey Razin (Universität Moskau) – um nur einige zu nennen, aber auch viele andere, die unsere Errungenschaften unterstützten, rezensierten und in den wissenschaftlichen Kreisen bekannt machten.

Nicht ohne Bedeutung war die Kooperation mit der Polnischen Gesellschaft für Zellbiologie, die uns half, vor 2015 finanzielle Unterstützung vom Ministerium für Wissenschaft und

Hochschulwesen zu gewinnen. An dieser Stelle sollte auch die Vollzeitunterstützung erwähnt werden, die der Redaktion seit 2000 von der Fakultät für Biotechnologie entgegenkam.

Weitere Fortschritte wurden durch Vereinbarungen mit Verlagen erzielt, die für eine breite Zugänglichkeit der Zeitschrift für Leser in der weltweiten akademischen Gemeinschaft sorgten. In den Jahren 2006 bis 2014 arbeiteten wir mit der Firma Versita zusammen, die den „Verkauf“ der Inhalte der Zeitschrift im Springer-System sicherstellte; dann gaben wir ein Jahr lang die Zeitschrift im Co-Publishing mit dem Verlag De Gruyter heraus; danach nahmen wir die Zusammenarbeit mit dem ersten Open-Access-Verlag auf, dem vor 20 Jahren gegründeten BioMed Central, der heute zu Springer-Nature (https://cmbl.biomedcentral.com), dem größten Wissenschaftskonglomerat, gehört. Eben mit diesem Verlag und dem neuen Redakteur (Associate Editor) Prof. Rafał Bartoszewski, einem Absolventen und Doktoranden der Fakultät für Biotechnologie, und dem Redaktionsausschuss erzielen wir bedeutende Fortschritte hinsichtlich des wissenschaftlichen Niveaus und des Ranges der Zeitschrift. Ich hoffe, dass das wissenschaftliche Niveau der Zeitschrift und ihre Bedeutung in den wissenschaftlichen Kreisen nicht nur aufrechterhalten bleiben, sondern in den nächsten 25 Jahren systematisch steigen werden.

Text: Prof. Dr. habil. Aleksander F. Sikorski Editor-in-Chief Cellular & Molecular Biology Letters

Dodane przez: Tomasz Sikora

19 Okt 2021

ostatnia modyfikacja: 19 Okt 2021