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„Marian vom Buchstaben W“ – oder warum die Universität eine „Schrift“ braucht

„Ihr Beitrag stößt auf mehr Interesse als 95 % der anderen Beiträge der Universität Wrocław.“
Was hat so viel Aufmerksamkeit erregt? Die Abstimmung über den Namen für eine neue Schrift, die einer der führenden polnischen Typographen, Marian Misiak, speziell für die Universität Wrocław entwirft. Er hält Vorlesungen an einer Universität in den Arabischen Emiraten und wird bald in den USA arbeiten. Er engagierte sich jedoch voll und ganz für das Projekt, einen „Font“ für die Universität Wrocław zu schaffen. Schließlich studierte er einst hier. Wie entsteht eine „Schrift“, warum ist sie wichtig, und was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Schrift und einem Font? Wir sprechen darüber mit dem Schöpfer der Schrift, die in der aktuellen Ausgabe von „Przegląd Uniwersytecki“ verwendet wird. Wie die Schrift heißen wird… werden wir am Ende des Interviews verraten!

  1. Juni 2021, 8000 abgegebene Stimmen, und die Namen, die zur Auswahl stehen, lauten Univera, Alma Mater, Leopoldina, Uniwersalika, Uniwroclavica, Universitas. Dies sind nur sechs von 180 Vorschlägen, die bei der Redaktion von Przegląd Uniwersytecki eingingen, als wir die akademische Gemeinschaft um Vorschläge für den Namen der Schrift baten. Und worum handelt es sich hier eigentlich: um eine Schrift oder einen Font?

 

Marian Misiak: Nach der Definition bedeutet „Font“ einen „Schriftschnitt“, eine „Schrift“ ist hingegen materiell. Schrift ist das, woraus Wörter in der Druckmaschine gemacht werden. Aber ich bin kein Sprachpurist und fordere jeden auf, nicht entrüstet zu sein, wenn jemand Font, Schriftschnitt und Schrift austauschbar verwendet.

Sie waren von den 180 Vorschlägen überrascht.

Das hat mich sehr gefreut! Denn das zeigt, dass die Menschen sich dafür interessieren, in welcher Schrift man an sie schreibt, sie „anspricht“, sie achten auf den Schriftschnitt. Ich habe nicht eine Minute gezögert, als sich mir die Möglichkeit bot, einen Font für die Universität Wrocław zu entwerfen. Sie ist doch in gewissem Grad meine Alma Mater, denn neben Grafikdesign an der Akademie der Bildenden Künste habe ich hier Soziologie studiert.

Ist die Soziologie für die Arbeit eines Typografen nützlich?

Sehr sogar – hier beginnt der Prozess der Erstellung eines neuen Schriftschnittes. Bevor ich als Grafikdesigner mit der Arbeit an einem Schriftschnitt beginne, bevor ich anfange, die Dicke, die Schrägen, die Schattierung, die Abstände zu meißeln… bevor ich all das tue, muss ich wissen, was wir mit der Schrift ausdrücken wollen. Übrigens ist dieser Teil der Arbeit am interessantesten. In diesem Fall gab es einige Treffen mit den Grafikern und den Mitarbeitern der Abteilung für Kommunikation sowie mit den Akademikern der Universität Wrocław. Das waren solche lockeren „Cocktail“-Gespräche über die Universität. Wir sprachen darüber, wie die Universität Wrocław ist, wie sie sein möchte oder sein wird und was der Font unterschwellig vermitteln sollte. Dies ist eine heikle Materie: Der Font sollte irgendwie „transparent“ sein – es ist wichtig, dass der Leser den mit diesem Font geschriebenen Text leicht lesen kann. Es geht darum, dass dieser Metawert – der Schriftschnitt – nicht vom Text ablenkt. Gleichzeitig kann man den „Geist der Institution“ in den Schriftschnitt „kodieren“. Des Öfteren führe ich für meine Studenten die Bibel als Beispiel an: Nehmen wir zwei sehr beliebte Fonts – Times New Roman und Arial. Der erste ist eine Serifenschrift, der zweite hat diese Serifen nicht. Könnten Sie sich vorstellen, dass die Bibel in Arial geschrieben ist? Das kann ich nicht. Und das kann sich auch kein Verleger vorstellen, denn diese serifenlosen Schriften sind modern – aus dem 20. Jahrhundert. Sie passen einfach nicht zu einem 2000 Jahre alten Text.   

Und was soll der Font der Universität Wrocław vermitteln?

Es wurde sogar eine Analyse über das Image der Universität Wrocław durchgeführt, auch zum Zweck meiner Arbeit. Wie sich herausstellt, ist die Universität eine Kombination aus Tradition – die Tatsache, dass es sich um eine über 300 Jahre alte Universität handelt, schlägt sich in der Forschung ziemlich stark nieder. Andererseits betonen die von mir befragten Wissenschaftler, dass die Universität „in die Zukunft blickt“, dass sie sich auf die Forschung, auf internationale Beziehungen konzentriert. Darüber hinaus ist sie fest in Wrocław/Breslau verwurzelt – am stärksten von allen hiesigen Universitäten. Sie denken an Wrocław/Breslau und es kommt Ihnen automatisch die Universität Wrocław in den Sinn. Der von mir geschaffene Font bezieht sich auf die Vergangenheit der Universität, aber auch auf die Geschichte der Stadt Wrocław/Breslau, weshalb sie eine seltene Lösung aufweist: Der Buchstabe „W“, der so stark mit der Stadt assoziiert wird, hat in dem neuen „Buch des Zeichens“ nicht weniger als zehn Varianten. Denn es gibt zehn Fakultäten an der Universität Wrocław. Theoretisch kann jede von ihnen ihr eigenes „W“ bekommen. Ein guter Schriftschnitt vermittelt die wichtigsten Merkmale der Institution oder hebt sie hervor.

Sie haben aber den einzelnen Fakultäten noch keine konkreten „W“-Buchstaben zugewiesen.

Nein, dafür bin ich übrigens nicht zuständig. Obwohl ich in den Emiraten lebe und aus der Ferne arbeiten muss, habe ich das Thema ohne mit der Wimper zu zucken aufgegriffen. Angetrieben wurde ich durch die Ankündigung der Universität Wrocław, dass die Schrift, die wir entwerfen würden, ein Einstieg in eine umfassendere und tiefer gehende Arbeit sei, nämlich die Vereinheitlichung des Images der gesamten Universität. Auf verschiedenen Ebenen. Dies ist etwas Einzigartiges, und ich habe Beweise dafür. Mein amerikanischer Chef an einer Universität in den Emiraten war von dem Projekt begeistert, als ich ihm von Wrocław/Breslau, dem Font für die Universität Wrocław und der Idee erzählte, damit einen Beitrag zur Vereinheitlichung des Images der gesamten Universität zu leisten. Er lud mich zu sich nach Chicago ein, damit ich amerikanischen Studenten des Grafikdesigns und der Bildkommunikation erzählen konnte, was wir für die Universität Wrocław tun. Denn das ist beispiellos!

  

Ist es wirklich so selten, dass eine große Institution wie die Universität Wrocław ihren eigenen Schriftschnitt haben möchte?

Nein, das ist üblich, wenn auch vielleicht noch nicht in Polen. Innovativ ist aber etwas anderes, nämlich ausgehend vom Schriftschnitt zum Aufbau des Images der gesamten Universität überzugehen. Konsistenz der Bildkommunikation. Denn in der Regel entscheiden sich große Unternehmen und Konzerne dafür, ihren eigenen Schriftschnitt zu bestellen. Dann erscheint er in internen und externen Drucksachen, in Anzeigen, Prospekten, in Kundeninformationen. Da der Schriftschnitt unaufdringlich ist, erscheint er häufiger als z. B. ein Firmenlogo. Der Schriftschnitt drückt dasselbe aus wie das Logo, nur subtiler. Ein Font versteckt sich hinter dem Text. Ein Logo hat nur diese erste Funktion.

Aber heutzutage will jeder sein eigenes Logo haben. Der Gemüsehändler an der Ecke beginnt sein Geschäft mit einer Anfrage an eine Werbeagentur nach einem „schönen Logo“. Ich vermute, wenn es heute CPN gäbe, würde das Finanzministerium länger brauchen, um zu entscheiden, ob die Tankstellenkette und der gesamte Konzern in Orlen umbenannt werden sollte. Wedel oder Olza in Cieszyn wechselten von Besitzer zu Besitzer – und das Logo und der Name blieben unverändert, weil das Logo für die Kunden einen hohen Wert darstellt.

Es ist erwähnenswert, dass die Logos von Wedel und Olza auf der Schrift basieren, im Fall von Wedel ist es eine handschriftliche Aufzeichnung des Namens des Eigentümers. Die Wedel-Torte wird mit einem Schriftschnitt beworben, der noch heute handgemacht ist.

Und woher weiß man, ob ein Schriftschnitt gut oder schlecht ist?

So einfach ist das nicht. Es gibt natürlich technische Elemente wie den Abstand zwischen den Buchstaben und die Buchstaben selbst. Sie müssen unverwechselbar und neutral sein. Immer wieder wird der Typograf mit der Situation konfrontiert, „gleichzeitig einen Kuchen zu haben und zu essen“ – wir wollen durch den Schriftschnitt unterschwellig zum Empfänger sprechen. Ein moderner Schriftschnitt sagt zum Beispiel aus, dass der Absender auch modern ist, und ein traditioneller hingegen, dass der Absender nicht von gestern ist. Und das wird genutzt: Mit einem Schriftschnitt kann man sich selbst Seriosität verleihen oder den Buckel der Vergangenheit wegmachen. Wir kommunizieren also mit dem Schriftschnitt etwas Wichtiges, aber wir können es nicht aufdringlich tun, um den Leser nicht zu verärgern – er will den Text ohne Probleme lesen und sich nicht fragen, ob dieser Buchstabe ein „u“ oder ein „w“ ist. Drei Jahre dauert das Studium, währenddessen ich den Studenten beizubringen versuche, wie man „einen Schriftschnitt gut gestaltet“ – es ist unmöglich, dies in ein paar Sätzen zusammenzufassen.

 

Der falsche Schriftschnitt ist „Comic Sans“ – alle lachen darüber. Dieser hat bereits die Kraft, Meme zu produzieren. Es gibt Tausende von Bildern, auf denen ich entweder lese, dass „der Grafiker beim Entwerfen geweint hat“ oder dass jemand „Comic Sans“ verwendet hat, um etwas anzukündigen – und sich dabei lächerlich gemacht hat. Warum?

„Comic Sans“ war ein Font künstlerischer Art. Es war eine für Comics bestimmte Schrift, aber sie fand ihren Weg in den allgemeinen Verkehr – in das beliebte Textverarbeitungsprogramm „Word“. Sie ist eine von mehreren Schriften, die Menschen verwenden, wenn sie etwas „künstlerisch“ schreiben wollen. Also: Ich bin kein Grafikdesigner, aber ich möchte etwas künstlerisch gestalten, ein Element der Originalität hinzufügen, also verfasse ich meinen Text in „Comic Sans“.

Das ist ein gutes Beispiel für einen Schriftschnitt, der heute als „falsch“ gilt. Denn viele, die den Text darin verfasst sehen, können sich nicht auf den geschriebenen Inhalt konzentrieren, weil sie das Echo von Tausenden von Stimmen „hören“, die sagen, dass „jeder, der ,Comic Sans‘ benutzt, ein Aufschneider und Wichtigtuer ist. Dass die Verwendung von ‚Comic Sans‘ ein schlechtes Licht auf den Geschmack desjenigen wirft, der eine solche Tat begangen hat“. In Wahrheit sind solche Vereinfachungen des Öfteren ungerechtfertigt. Es besteht jedoch kein Zweifel daran, dass dieser Font heute in der Massenkultur eine negative Konnotation hat. Dies ist ein interessantes Phänomen, das zum einen bestätigt, dass die Massenkultur, also der äußere Kontext, die Rezeption eines Schriftschnittes beeinflusst, und andererseits, dass der Schriftschnitt wichtig ist – aus dem Grunde eben, da es so viele und so gefühlsgeladene Meinungen über nur einen einzigen Schriftschnitt gibt. 

Es ist also unmöglich zu sagen, welcher Schriftschnitt gut und welcher schlecht ist?

Nein, es kommt auf den Kontext an – lassen Sie mich Ihnen eine Frage stellen: Würden Sie einen Personalausweis in diesem Comic-Font verfasst haben wollen?

Nein, das würde nicht „ernst“ aussehen.

Sehen Sie! Richtig, diese Schrift fällt in ein anderes Assoziierungsregister als für amtliche Dokumente. Aber Ihre Antwort zeigt noch etwas anderes: Typographen erklären großen Unternehmen, wenn sie nach dem Sinn unserer Arbeit fragen, dass der Schriftschnitt eine Ladung an Informationen in sich trägt und das Image, die öffentliche Wahrnehmung, die Emotionen beeinflusst wie auch Werte dekodiert. Denn wie unterschiedlich sind die Fonts auf dem Cover einer Disco-Band, einer Metal-Band oder einer Kinderplatte. Wir tragen des Öfteren mit Verlegern Kämpfe darum aus, dass sie nicht schablonenhaft handeln sollten, dass sie die Konventionen ein wenig brechen. Dass wenn sie beispielsweise einen Titel für Kinder verfassen, dann nicht immer in so „niedlichen, dicken Buchstaben“. Und dass das Detail wichtig ist, denn in unserem Beruf steckt der Teufel im Detail.

Und dies alles verbirgt sich in einem einzigen Buchstaben – z. B. „R“?

Wir haben Dutzende von Buchstaben des Alphabets, und man muss sich darin bewegen. Aber erstens müssen nicht alle Buchstaben eines neuen Schriftschnittes „einzigartig“ sein, und zweitens kommt es auf Details an: Schattierung, Dicke, Kurven – ein gutes Dutzend Faktoren. Man sieht sie nicht auf den ersten Blick… oder anders gesagt: Man sieht sie auf den ersten Blick, aber wir sind uns ihrer nicht bewusst. Wir spüren es mehr, als dass wir es wissen. Und dann kann die Rede von einem guten Schriftschnitt sein. Außerdem wird nicht nur die Grundschrift gestaltet, sondern auch ihre Variationen. Im Fall der Universität Wrocław habe ich sogar sechs Variationen des Schriftschnittes entworfen.

Sechs verschiedene „Rs“?

Gerade, schräg, fett und so weiter. Und zu dem bereits gesagten Bezug nehmend habe ich absichtlich nicht weniger als zehn Grundbuchstaben „W“ hinzugefügt. Das macht zehn Buchstaben „W“ in sechs Varianten.

Sie empfinden eine Schwäche für diesen Buchstaben – Sie sind Autor einer Broschüre über verschiedene Arten, den Buchstaben „W“ im Raum Wrocław/Breslau zu gestalten.

Ja, mein Team und ich liefen durch Wrocław/Breslau und hielten Ausschau nach dem „W“. Es gibt ihn nicht nur im Wappen, sondern auch an Bushaltestellen, öffentlichen Gebäuden, Schulen, Toiletten und Mülleimern. Jedes „W“ ist in einem anderen Stil gestaltet – vom Mittelalter über Barock, Neoklassizismus, Jugendstil und Moderne bis hin zur Gegenwart. Viele von ihnen stammen aus der Vorkriegszeit, d. h. aus der Zeit, als die Stadt noch Breslau hieß. Natürlich ist hier der lateinische Name Vratislavia von Bedeutung, aber auch die Tatsache, dass der Buchstabe „W“ im Wappen der Stadt vorkam. Er wurde eher als grafisches Symbol als der erste Buchstabe des Stadtnamens behandelt. Aber dieses Wrocław-Breslau „W“ stellt den Beweis dafür dar, dass auch in der Typografie gilt: „The sky is the limit“.

Und jetzt sind Sie als Hochschullehrer in den Arabischen Emiraten tätig.

Ja, die östliche Kultur hat mich schon von Kindheit an fasziniert, und jetzt erkunde ich die Welt der arabischen Typografie. Dies ist faszinierend und außerordentlich. Auf beiden Seiten: Für mich, wenn ich die dortigen Schriften kennenlerne, und für meine Studenten, wenn sie die Varianten des lateinischen Alphabets analysieren. Während ihrer Ausbildung lernen sie sowohl die lokale Schrift als auch die lateinische kennen. Sie sind also im Gegensatz zu uns „dual-systemisch“. Das erweitert sehr den Erfindungsreichtum und die Möglichkeiten – ich bin sehr beeindruckt von ihren Fähigkeiten. Das, was wir aus der Perspektive der lateinischen Kultur sehen und ironisch als „arabische Slurs/Schnörkel“ kommentieren, ist in Wirklichkeit eine völlig fremde typografische Welt. Eine Welt, die auf einer eigenen grafischen Philosophie basiert. Während im lateinischen Alphabet die Buchstaben getrennt sind, ist die arabische Schrift praktisch frei fließend – was für die Drucker eine ziemliche Herausforderung darstellte, da es mehr Zeichen gibt und diese nicht auf dieselbe Weise kombiniert werden können, wie Gutenberg es für die lateinische Welt vorgeschlagen hatte. Dort wurde und wird der Kalligraphie mehr Bedeutung beigemessen.

Was ist ein guter Schriftschnitt für eine Institution?

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Text, aber es gibt keinen Hinweis darauf, dass er die Universität Wrocław betrifft oder dort entstanden ist. Und doch wissen Sie intuitiv, dass dies die Institution ist, die hinter diesen Informationen steht. Dann wäre ich zufrieden und könnte sagen: Wir haben es geschafft!

Wissen Sie, welcher Namenvorschlag gewonnen hat?

Alle sechs Vorschläge finde ich gut; ich weiß aber, dass „Leopoldina“ der Favorit der Mitarbeiter der Universität Wrocław war, obwohl mir dieser Name anfangs nicht gefallen hat. Aber jetzt mag ich auch diesen Namen, obwohl er an der Universität häufig verwendet wird – so heißen der Forschungspreis und die digitale Bibliothek…

Leopoldina landete auf dem zweiten Platz, der Sieger war eindeutig: „Uniwroclawica“!

Mögen Sie diesen Namen gut tragen!

Marian Misiak ist Grafikdesigner, Typograf, Publizist. Er studierte Soziologie an der Universität Warschau und Schriftschnittgestaltung an der Fakultät für Typografie und visuelle Kommunikation an der Universität Reading (UK). Er arbeitete im Researchstudio von Neville Brody in London. Er befasst sich mit der Multiscript-Typografie, Schriftschnittgestaltung und der visuellen Kulturerforschung. Er wohnt in Breslau in dem Stadtviertel Karłowice.

Dodane przez: Tomasz Sikora

10 Nov 2021

ostatnia modyfikacja: 12 Mai 2022