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Ein neues Forschungsinstitut ist im Aufbau.Universität Wrocław unter den Gründern

In der deutsch-polnischen Grenzregion in Görlitz wird ein modernes Forschungsinstitut eingerichtet. Einer der Gründer ist die Universität Wrocław. Wir sind der einzige polnische wissenschaftliche Partner des Forschungszentrums Casus in Görlitz. Dies ist das erste Forschungszentrum, in dem Wissenschaftler aus Polen und Deutschland zusammenarbeiten.Anfang September 2021 wurde eine Vereinbarung über die Finanzierung des Zentrums in Görlitz in Höhe von 15 Millionen Euro jährlich bis 2037 unterzeichnet.

Prof. Przemysław Wiszewski, Rektor der Universität Wrocław, erklärt, dass die Vereinbarung mit den Zielen der Universität im Einklang steht. Die Universität möchte zusammen mit anderen starken wissenschaftlichen Zentren in der Region – Universitäten in Dresden, Leipzig, Brünn oder Prag – ein starkes grenzüberschreitendes Forschungscluster schaffen, in dem Wissenschaftler aus aller Welt internationale Forschung betreiben werden. Die Universität Wrocław ist einer der fünf Gründungspartner von Casus. Neben der Universität Wrocław sind die Projektpartner: Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig (UFZ), Max-Planck-Institut für Molekularbiologie und Genetik in Dresden (MPI-CBG) und Technische Universität Dresden (TUD).

– Die Region zwischen Dresden und Wroclaw muss zusammenwachsen. In der Mitte dieses Raumes liegt Görlitz. Hier ist Casus angesiedelt, um den Wissenschaftlern der Universitäten Breslau und Dresden die Möglichkeit zum Wissensaustausch zu geben. Sie ist daher ein natürlicher Partner sowohl für Dresden als auch für Wrocław und gleichzeitig ein Katalysator für die Förderung der wissenschaftlichen Entwicklung in der gesamten Region. – sagt Casus-Direktor Prof. Roland Sauerbrey.

Das Center for Advanced Systems Understanding (CASUS) wurde 2019 in Görlitz gegründet. Nach zwei Jahren wurde es gerade einer erfolgreichen Bewertung unterzogen.Anfang September 2021 unterzeichneten der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer und der stellvertretende Minister des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Prof. Wolf-Dieter Lukas, eine Förderzusage für das deutsch-polnische Forschungsinstitut. Gemäß der Vereinbarung erhält das CASUS-Projekt bis 2038 eine jährliche Finanzierung von 15 Millionen Euro. Das Geld für das deutsch-polnische Zentrum wird gemeinsam von der Bundesregierung in Berlin und der sächsischen Landesregierung bereitgestellt.

Die Universität Wrocław hat die positive Entwicklung des Forschungsinstituts in Görlitz anerkannt. Während der Offenen Tür unterzeichnete der Rektor der Universität, Prof. Przemysław Wiszewski, eine Absichtserklärung mit der Leitung des Helmholtz-Zentrums zum Ausbau der Zusammenarbeit. In Zukunft will das Dresdner Forschungszentrum noch enger mit der Universität Wrocław zusammenarbeiten. Wir betreiben bereits gemeinsame Forschung.

– Es gibt aber auch eine Zusammenarbeit auf der Ebene der Didaktik und der Studentenausbildung. Meine Doktorandin hat ihre Dissertation über autonomes Fahren erfolgreich bestanden, wobei sie sowohl hier in Görlitz als auch in Wrocław geforscht hat. Es ist sehr gut gelaufen und es wird weitere Projekte dieser Art geben“, sagt Dr. Jan Chorowski, Informatiker an der Universität Wrocław.

Prof. Ursula M. Staudinger, Rektorin der Technischen Universität Dresden (TUD), zeigt sich erfreut über die am 4. September unterzeichnete Vereinbarung.

– CASUS ist ein sehr gutes Beispiel für eine erfolgreiche Forschungskooperation zwischen Universitäten und ihren Partnern aus außeruniversitären Einrichtungen. Gemeinsam können wir große Fortschritte in der Wissenschaft erzielen und viel Gutes für die Region bewirken.

Laut dem wissenschaftlichen Direktor des HZDR, Prof. Sebastian M. Schmidt, war die Zusammenarbeit mit der Universität Wrocław und den anderen CASUS-Partnern ein Erfolg:

– Ich bin stolz darauf, dass wir heute die Fortsetzung und Nachhaltigkeit der Zusammenarbeit mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig, dem Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik, der Technischen Universität Dresden und der Universität Wrocław besiegelt haben, so dass CASUS langfristig als Exzellenzinstitut des HZDR bekannt werden kann.

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte, dass diese Entscheidung zu sichtbaren Veränderungen beitragen wird:

– CASUS stärkt die Attraktivität des Forschungsstandortes Görlitz erheblich. Wie wir heute beim Tag der offenen Tür sehen können, ist es CASUS gelungen, Experten aus aller Welt nach Görlitz zu holen, die wichtiges Know-how in die Region bringen. Wir brauchen dieses Know-how, um in Zukunft Themen wie künstliche Intelligenz oder Open-Source-Forschungssoftware angehen zu können.

Durch eine langfristige Perspektive wird CASUS noch schneller wachsen können.Diese langfristige Perspektive ermöglicht es, den neuen Sitz des Zentrums direkt an der deutsch-polnischen Grenze, direkt an der Neiße, zu errichten. Als Standort ist eine verlassene Kondensatorfabrik direkt an der Neiße vorgesehen. Künftig werden rund 150 Wissenschaftler aus Polen, Deutschland und anderen Ländern in dem Forschungszentrum arbeiten. Neben den Wissenschaftlern aus Wrocław und Dresden gehören dem Casus-Team bereits Vertreter mehrerer Nationalitäten an.

Dodane przez: Tomasz Sikora

23 Okt 2021

ostatnia modyfikacja: 23 Okt 2021